Die meisten Anfänger verwechseln Margin und Eigenkapital. Sie sehen die Zahl in ihrem Broker-Account und denken: "Das ist mein Geld." Es ist nicht. Margin ist das Geld, das der Broker dir LEIHT. Eigenkapital ist das Geld, das eigentlich dir gehört. Der Unterschied ist fundamental – und mit Leverage wird der Unterschied zu Leben-oder-Tod Frage.
Stell dir vor: Du hast 10.000 Euro eingezahlt. Das ist dein Eigenkapital. Dein Broker gibt dir 5:1 Leverage. Jetzt kannst du mit 50.000 Euro handeln. Davon sind 10.000 Euro dein Eigenkapital. 40.000 Euro sind MARGIN – das Geld, das der Broker dir leiht. Die meisten Anfänger denken "Ich habe 50.000 Euro zum Handeln!" Sie haben 10.000 Euro. Der Rest gehört dem Broker.
Warum der Unterschied wichtig ist
Der Unterschied ist wichtig, weil nur dein Eigenkapital geschützt ist. Die Margin ist nicht dein. Wenn deine Positionen gegen dich gehen und dein Eigenkapital unter eine bestimmte Schwelle fällt (normalerweise wenn Margin-Level unter 25% geht), der Broker kann deine Positionen automatisch schließen – ohne deine Erlaubnis. Der Broker schützt seine MARGIN. Dein Eigenkapital ist sekundär.
Das bedeutet: Mit 10.000 Euro Eigenkapital und 5:1 Leverage, kann ein 2% Markt-Bewegung gegen dich bedeuten, dass dein Eigenkapital komplett weg ist – nicht langsam, sondern schnell. Eine 2% Bewegung auf 50.000 Euro Position ist 1.000 Euro Verlust. Dein Eigenkapital ist 10.000 Euro. Du bist 10% weg. Der Broker merkt das du jetzt nur noch 1,8:1 Leverage hast (statt 5:1), und der Broker wird nervös.
Die Margin-Anforderung Spirale
Hier ist das Problem: Margin-Anforderungen sind nicht linear. Mit 5:1 Leverage brauchst du 20% Margin. Mit schlechteren Zeiten oder höhere Volatilität, der Broker erhöht die Anforderung zu 25% Margin. Plötzlich brauchst du 12.500 Euro Margin für die gleiche Position statt 10.000 Euro. Dein freie Margin fällt. Der Broker wird noch nervöser.
Ein Trader mit 10.000 Euro Eigenkapital und 5:1 Leverage hat normalerweise etwa 8.000 Euro "freie Margin" (Geld, das verfügbar ist für neue Positionen). Bei erhöhte Anforderungen, die freie Margin kann zu 5.000 Euro fallen. Der Trader denkt "Ich habe noch 5.000 Euro!" Das ist falsch. Der Trader hat 5.000 Euro, das der Broker ihm momentan erlaubt zu brauchen. Wenn der Broker die Anforderungen Fremdkapital Trading noch mehr erhöht, ist das Geld weg.
Das echte Risiko mit Margin
Das echte Risiko mit Margin ist nicht "mein Eigenkapital könnte zu null fallen". Das echte Risiko ist "mein Eigenkapital könnte NEGATIV werden". Das heißt: Du brauchst nicht nur Geld, dein Eigenkapital zu erholen – du brauchst Geld um deinen Broker zu bezahlen für die Schuld, die du hast.
Das ist extrem selten, aber es passiert. Wenn ein Markt gappt (plötzlich springt) während du schläfst, und deine Position fällt 15%, der Broker schließt deine Position automatisch. Aber der Preis, zu dem deine Position geschlossen wird, könnte schlechter sein als erwartet (Slippage während Gap). Dein Verlust könnte größer sein als dein Eigenkapital. Du bist jetzt dem Broker schuldig. Das passiert mit Crypto, mit Futures, mit schlecht regulierten CFD-Broker.
Wie man das verstehen soll
Eine gute Regel: Denke an Margin als "geliehenes Geld" nicht als "dein Geld". Mit 10.000 Euro Eigenkapital und 40.000 Euro Margin, denkst du nicht "Ich habe 50.000 Euro zum Handeln." Du denkst "Ich habe 10.000 Euro mein, 40.000 Euro Schulden." Das ändert deine Psychologie.
Mit dieser Mentalität, übernimmst du automatisch mehr Vorsicht. Eine Position, die "50.000 Euro wert" klingt, klingt weniger aufregend wenn du sie "40.000 Euro Schulden plus 10.000 Euro mein Geld" nennest. Die Psychologie wird realistischer.
Der Unterschied zwischen Margin und Eigenkapital ist nicht nur Wort-Spiel. Es ist der Unterschied zwischen "ich kontrolliere mein Risiko" und "der Broker kontrolliert mein Risiko." Mit Leverage wird dein Eigenkapital schnell das kleinere Nummer von den zwei. Und wenn dein Eigenkapital klein wird, der Broker entscheidet für dich – nicht in deinem Interesse.
Warum der Unterschied wichtig ist
Der Unterschied ist wichtig, weil nur dein Eigenkapital geschützt ist. Die Margin ist nicht dein. Wenn deine Positionen gegen dich gehen und dein Eigenkapital unter eine bestimmte Schwelle fällt (normalerweise wenn Margin-Level unter 25% geht), der Broker kann deine Positionen automatisch schließen – ohne deine Erlaubnis. Der Broker schützt seine MARGIN. Dein Eigenkapital ist sekundär.
Das bedeutet: Mit 10.000 Euro Eigenkapital und 5:1 Leverage, kann ein 2% Markt-Bewegung gegen dich bedeuten, dass dein Eigenkapital komplett weg ist – nicht langsam, sondern schnell. Eine 2% Bewegung auf 50.000 Euro Position ist 1.000 Euro Verlust. Dein Eigenkapital ist 10.000 Euro. Du bist 10% weg. Der Broker merkt das du jetzt nur noch 1,8:1 Leverage hast (statt 5:1), und der Broker wird nervös.
Die Margin-Anforderung Spirale
Hier ist das Problem: Margin-Anforderungen sind nicht linear. Mit 5:1 Leverage brauchst du 20% Margin. Mit schlechteren Zeiten oder höhere Volatilität, der Broker erhöht die Anforderung zu 25% Margin. Plötzlich brauchst du 12.500 Euro Margin für die gleiche Position statt 10.000 Euro. Dein freie Margin fällt. Der Broker wird noch nervöser.
Ein Trader mit 10.000 Euro Eigenkapital und 5:1 Leverage hat normalerweise etwa 8.000 Euro "freie Margin" (Geld, das verfügbar ist für neue Positionen). Bei erhöhte Anforderungen, die freie Margin kann zu 5.000 Euro fallen. Der Trader denkt "Ich habe noch 5.000 Euro!" Das ist falsch. Der Trader hat 5.000 Euro, das der Broker ihm momentan erlaubt zu brauchen. Wenn der Broker die Anforderungen noch mehr erhöht, ist das Geld weg.
Das echte Risiko mit Margin
Das echte Risiko mit Margin ist nicht "mein Eigenkapital könnte zu null fallen". Das echte Risiko ist "mein Eigenkapital könnte NEGATIV werden". Das heißt: Du brauchst nicht nur Geld, dein Eigenkapital zu erholen – du brauchst Geld um deinen Broker zu bezahlen für die Schuld, die du hast.
Das ist extrem selten, aber es passiert. Wenn ein Markt gappt (plötzlich springt) während du schläfst, und deine Position fällt 15%, der Broker schließt deine Position automatisch. Aber der Preis, zu dem deine Position geschlossen wird, könnte schlechter sein als erwartet (Slippage während Gap). Dein Verlust könnte größer sein als dein Eigenkapital. Du bist jetzt dem Broker schuldig. Das passiert mit Crypto, mit Futures, mit schlecht regulierten CFD-Broker.
Ein verantwortlicher Trader mit Hebel versteht den Unterschied zwischen Margin und Eigenkapital – und nutzt diese Kenntnis um nicht reckless zu werden.